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V.l.n.r.: Andreas Landau und Hans Carell
Im Jubiläumsjahr 2010 präsentierte die Retzer Bühne unter der Regie von Susanne Habenicht einen Schwank in 3 Akten von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby.

Bühnenstück 2010 – Pension Schöller

Die Story in Kurzform:

Der Großgrundbesitzer Philipp Klapproth möchte an seinem Stammtisch mit einem verrückten Erlebnis brillieren. Er hat die Idee, bei einer Soirée in einer Irrenanstalt dabei zu sein. Er fährt in die Stadt zu seinem Neffen Alfred und bittet ihn, ihm diesen Gefallen zu tun. Als Gegenleistung würde er ihm jenes Kapital leihen, das Alfred zur Eröffnung eines Geschäftes braucht. Alfred würde ihm gern helfen, kennt jedoch keine Irrenanstalt. Durch Freund und Kellner Eugen kommt er auf die Idee, seinen Onkel in die Soirée der Pension Schöller zu führen und die dortigen Gäste als Patienten auszugeben.

Philipp Klapproth bekommt es nun mit einem Großwildjäger, einer Schriftstellerin à la Courths-Mahler, einem Major, einer heirats-wütigen Dame mit ihrer Tochter und Eugen, dem Neffen des Pensionsdirektors, der trotz eines kleinen Sprachfehlers Schauspieler werden will, zu tun. Es wird ihm allmählich zu bunt, und er reist ab.

Auf seinem Gut wird die friedliche Idylle bald gestört durch das Auftauchen sämtlicher Pensionsgäste, die Philipp Klapproth an den Rand des Wahnsinns treiben. 

Auch diesmal begeisterte die Retzer Bühne wieder den Zuschauer mit Humor und Spielfreude.

 

 

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