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Im Jahr 2009 präsentierte die Retzer Bühne
16 Sketche von Vicco von Bülow alias Loriot unter der Regie von Susanne Habenicht.
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Der Kosakenzipfel und andere Köstlichkeiten von Loriot
Loriot steht für Humor der Extraklasse. Nach Meinung der Retzer Bühne
sind Loriots Sketche ein Muss für jeden Fan von gehobenem und intelligentem
Humor und überhaupt für jeden, der gerne lacht. Loriot weiß eben bis heute Alt
und Jung zu begeistern. Freuen Sie sich auf 16 ausgesuchte Loriot-Sketche in
wechselnden Bühnenbildern.
Loriots Werke beschäftigen sich hauptsächlich mit zwischen-menschlichen
Kommunikationsstörungen. Seine Stärke ist zu zeigen, dass in jeder normalen
Alltagssituation etwas Absurdes steckt. Seine enorme Popularität, seine
treffsichere Sprache und Komik, die jedoch nie verletzend wirkt, haben dazu
geführt, dass viele seiner Formulierungen und Erfindungen im deutschen
Sprachraum Allgemeingut wurden. Dazu gehören Sätze wie „Da hat man was
eigenes!“, „Bitte sagen Sie jetzt nichts …“, „Das ist fein beobachtet“ oder das
lakonische „Ach (was)!“.
In seinen Filmen und Sketchen zeigt Loriot gewissermaßen die „Tapferkeit“ von
Menschen, die in den verschiedensten Situationen nur durch ihre Höflichkeit eine
Katastrophe (oder zumindest den destruktiven Ausbruch von Aggressionen)
verhindern.
Loriot verwirklichte sich als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller 1988 in den
sehr erfolgreichen Kinofilmen „Ödipussi“ und 1991 „Pappa ante Portas“. Dabei
spielte Evelyn Hamann jeweils die weibliche Hauptrolle.
Sehr bekannt sind auch seine Cartoons, die vom Kontrast zwischen der
dargestellten Situation, der dabei zur Schau getragenen Würde der
Knollennasenmännchen und den Legendentexten leben. Themen der Cartoons sind
insbesondere das Alltagsleben, Szenen aus Familie und der bürgerlichen
Gesellschaft.
Der deutsche Zeichner, Schriftsteller, Komiker, Schauspieler und Regisseur Vicco
von Bülow (alias Loriot) wurde am 12.11.1923 in Brandenburg an der Havel
geboren. Anlässlich seines 85. Geburtstages wurde im November 2008 die bisher
größte Ausstellung zu seinem Werk im
Berliner Film- und Fernsehmuseum am
Potsdamer Platz eröffnet (Dauer bis Ende März 2009).
Auch diesmal wird die Retzer Bühne wieder den Zuschauer mit
Humor und Spielfreude begeistern, versprochen!
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Plakat 2009
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Die Darsteller:
(Jeweils in verschiedenen Rollen, in alphabetischer Reihenfolge)
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Hans Carell |
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Franz Dötsch |
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Karl-Heinz Fasse |
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Susan Glowinski |
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Manuela Karsch |
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Heidi Krysmann |
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Andreas Landau (neu
dabei) |
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Sara Meier |
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Nadine Nagel |
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Astrid Schneider |
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Gerhard Weber |
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Monika Weber |
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Heiko Welsche |
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Regie |
Susanne Habenicht |
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Souffleuse |
Petra Böcher |
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Technik |
Michael Schneider
Christian Brüll |
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Bühnenbau |
Heiko Welsche |
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Bühnenbild |
Gerhard Weber |
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Frisuren |
Salon Gitta Carell |
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